Editorial:
“Geht zum Teufel …”

… ist nicht unbedingt die Empfehlung, die wir von Ihnen hören wollen. Wir sind nämlich schon beim Teufel und fühlen uns ausgesprochen wohl dort.

Mephistopheles lieh uns seinen Namen, unter seiner Flagge segeln wir – und das nicht nur, weil wir endlich mal ausführlich Goethe zitieren wollten, sondern auch, weil uns “der Geist, der stets verneint”, ausgesprochen sympathisch ist. Demzufolge dürfen Sie von Mephistopheles und den Seinen allerlei Seitenhiebe erwarten. Doch ist das nicht allein des Pudels Kern. Die Mephistos sind nicht nur über alle Welt verstreut, sondern haben auch noch höchst unterschiedliche Interessen, und so werden Sie hier allerlei über Kunst, Literatur, Musik, Theater, Kino und das, was der Zeitgeist den Redaktionsmitgliedern vor die Feder treibt, lesen.

Goethe würde dazu sagen:

“Greift nur hinein ins volle Menschenleben!
Ein jeder lebt’s, nicht vielen ist’s bekannt,
Und wo ihr’s packt, da ist’s interessant.”

Wir hoffen, dass Sie an unseren Interpretationen des vollen Menschenlebens Spaß haben und wir damit öfter Gast auf Ihrem Bildschirm sein dürfen – und wir würden uns freuen, wenn Sie uns erzählen, wie Ihnen die erste Ausgabe von Mephistopheles gefallen hat.

Herzlich

Die Mephistopheles Chefredakteure

Olivia Adler             Sibylle Luise Binder



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